Homestory auf der Essener Margarethenhöhe

Die Margarethenhöhe in Essen ist etwas besonderes - das sagen nahezu alle, die dort leben. Die pittoreske Gartenstadt war nicht nur vor einiger Zeit Kulisse für den Kinofilm "Enkel für Anfänger", sondern ist bevorzugte Wohngegend in Essen und bietet als Mikrokosmos jede Menge Geschichten. Für das Mietermagazin der Margarethe Krupp Stiftung fotografiere ich diese kleinen Stories.

Eine davon war eine Homestory über Zwillinge, die zusammen mit ihren Familien wenige hundert Meter voneinander entfernt, auf der Margarethenhöhe leben.

Wie fast immer bei solchen Fotoproduktionen, war das Zeitfenster begrenzt. Fotografiert werden sollte an einem Nachmittag in der Woche. Durch die im Herbst früh eintretende Dämmerung ergaben sich ca. eineinhalb Stunden Zeit für die Außenaufnahmen (inkl. der Zeit für das Hin- und Herlaufen in der Siedlung). Im Anschluß war noch eine Stunde für die Fotos im Innenbereich vorgesehen. Es mußte also schnell und möglichst reibungslos gehen. In solchen Fällen lege ich vorher schon fest, was ich unter Berücksichtigung der Lichtverhältnisse wann fotografieren kann und plane auch, soweit möglich, die Motive. Ich arbeite mir also einen ziemlich exakten Zeit- und Motivplan aus.

Die Vorbereitung hat auch bei dieser Geschichte geholfen, die Homestory ohne Komplikationen und Leerlauf fotografieren zu können. Es entstanden insgesamt ca. 15 Motive, das war mehr als genug für die vorgesehenen fünf Seiten im Magazin.